Cyanotypie & analoge Fotografie

Experiment zwischen Licht, Zeit und chemischem Zufall.

Im Rahmen meiner Bewerbungsmappe für das Interfacedesign-Studium habe ich mit Cyanotypie experimentiert. Die Arbeit entstand aus dem Wunsch heraus, Bildgestaltung physisch zu erfassen und mit Licht statt Bildschirm, mit chemischer Reaktion statt Pixel zu arbeiten.

Einige der Motive entstanden mit einer alten Pentona 1, einer analogen DDR-Kamera aus den 60ern. Diese Fotografien nutzte ich als Ausgangspunkt für verschiedne Posterentwürfe, Portraitstudien und weitere visuelle Experimente. Neben klassischen Fotobelichtungen entstanden auch abstrahierte Cyanotypien mit Naturmaterialien, Belichtungsformen und manuell manipulierten Negativen.

Der Fokus lag nicht auf technischer Perfektion, sondern auf dem Spiel mit Prozess, Struktur, Tiefe und Reduktion. Die Ergebnisse wurden später digitalisiert.

Techniken: Cyanotypie (manuell beschichtet), analoge Fotografie (Pentona 1), UV-Belichtung, Mischung aus Positiv/Negativ, Posterumsetzung

Status: Freie Arbeit – experimentell & prozessorientiert

Kontext: Teil meiner gestalterischen Aufnahmeprüfung für das Interfacedesign-Studium


Eine Auseinandersetzung mit Licht als Gestaltungsmittel – direkt, analog und manchmal unvorhersehbar.